Unterstützung der Energiewende bei unseren Subunternehmern

Zur Realisierung der Energiewende in Scope 1, 2 und 3 empfiehlt Heppner seinen Subunternehmern kontinuierlich den Einsatz CO₂-freier Energiequellen  für sämtliche im Auftrag von Heppner durchgeführten Transporte. Ziel ist es, die Anforderungen des Energiewendepakts nachhaltig zu erfüllen. 

Die Flotte der Heppner-Subunternehmer, die rund 75 % der an Endkunden ausgelieferten Sendungen abwickelt, verfügt derzeit über einen vielfältigen Energiemix, der schrittweise weiter in Richtung elektrifizierter und emissionsarmer Antriebslösungen entwickelt wird. 

Im Jahr 2025 wurden bereits 26,2 % der Lieferungen auf der letzten Meile mit schadstoffarmen Fahrzeugen durchgeführt. Dies entspricht einer Verbesserung von 3,6 Prozentpunkten gegenüber dem Jahr 2024. 

Energiemix unserer Subunternehmer

18 % der von unseren Subunternehmern zugestellten Sendungen wurden mit alternativen und schadstoffarmen Energieträgern transportiert. Der eingesetzte Energiemix umfasst mittlerweile nahezu alle verfügbaren Antriebsarten, wobei insbesondere CNG (7,5 %) und BIOCNG (1,4 %) den größten Anteil ausmachen.  

Diese Entwicklung ist das Ergebnis der langfristigen Umsetzung unseres Pakts für den Energiewandel, der zunächst maßgeblich durch die Umstellung auf CNG- und BIOCNG-Antriebe geprägt wurde. Parallel dazu haben sich auch Biokraftstoffe in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt – insbesondere B100 (4,4 %) und XTL (2 %). Einen wichtigen Beitrag hierzu leistet die Möglichkeit für Subunternehmer, B100-Tankanlagen direkt auf dem Gelände unserer Heppner-Niederlassungen zu installieren. 

Trotz eines wirtschaftlich anspruchsvollen Umfelds und des Auslaufens des französischen Förderprogramms „Colis Activ“ bleibt auch die Fahrradlogistik mit einem Anteil von 1,5 % in rund 15 Städten Frankreichs ein fester Bestandteil unseres nachhaltigen Transportkonzepts. 

Darüber hinaus beobachten wir einen zunehmenden Einsatz von Elektrofahrzeugen. Nicht nur im Bereich leichter Nutzfahrzeuge, sondern verstärkt auch bei Lkw. Dies unterstreicht den fortschreitenden Wandel hin zur Elektrifizierung der Transportbranche. 

Um diese Entwicklung weiter zu fördern, werden unsere Standorte kontinuierlich mit zusätzlichen Ladeinfrastrukturen ausgestattet. Ziel ist es, künftig auch unseren Subunternehmern das direkte Laden ihrer Fahrzeuge an Heppner-Standorten zu ermöglichen und damit die Elektrifizierung unseres gesamten Ökosystems nachhaltig voranzutreiben. 

 

Über die Umstellung auf alternative Energien für seine Sammelgutlieferungen hinaus arbeitet Heppner an der Dekarbonisierung aller Bereiche seines Speditionsgeschäfts. 

Der Transport ist mit etwa 32.000 Tonnen CO₂-Emissionen pro Jahr ein wichtiger Schwerpunkt bei der Dekarbonisierung.   Heute werden 17,8 % der täglich im Inland zurückgelegten Kilometer mit emissionsarmen Lösungen zurückgelegt. Ziel ist es, die CO₂-Emissionen bis 2027 um 20 % zu reduzieren und gleichzeitig den Anteil emissionsarmer Kilometer auf 30 % zu steigern. 

Um dies zu erreichen, wurde ein Maßnahmenkatalog mit den Zielen pro Niederlassung erarbeitet sowie die Zusammenarbeit mit unseren Subunternehmern gestartet, um kurzfristig Strecken für eine mögliche Dekarbonisierung zu identifizieren.  

Für uns ist die Energiewende nicht nur eine Pflicht, sondern wir sehen in ihr auch eine wirtschaftliche Chance.  Wer frühzeitig in nachhaltige Technologien investiert, sichert sich Innovationsvorsprung, Resilienz und Zukunftsfähigkeit.. Der Einsatz von hydriertem Pflanzenöl (HVO) ist ein konkreter und direkt realisierbarer Beitrag zur Reduzierung unserer CO₂-Emissionen, ohne dass dafür die gesamte vorhandene Infrastruktur neu gestaltet werden muss.

Ali RIZA PEKMECZI

Subunternehmer von Heppner Stuttgart

Die Fahrradlogistik: ein Hebel, um die Innenstädte zu entlasten, die Servicequalität zu verbessern und die CO₂-Emissionen zu reduzieren.

Während der Olympischen Spiele 2024 in Paris standen die Transport- und Logistikunternehmen vor einer großen Herausforderung: kontinuierliche Anlieferungen in verkehrsberuhigten Straßen, die für Lkw verboten sind, ohne dass der Lieferservice unterbrochen wird. 

 Durch die Kombination leistungsstarker Lkw mit wendigen Lastenfahrrädern konnte Heppner eine flexible und emissionsarme Transportlösung etablieren, die dank engagierter Partner im Jahr 2025 bereits in 18 Städten eingesetzt wurde. 

 Für dieses Projekt wurde Heppner im Rahmen der Nuit de la Supply Chain, veranstaltet Ende 2025 im Théâtre Mogador, mit dem Preis Coup de cœur du jury, Green Supply, ausgezeichnet. 

Wir sind überzeugt von dieser innovativen, nachhaltigen und flexiblen Transportart und werden die Fahrradlogistik weiterhin in allen Bereichen fördern und ausbauen, in denen dies Sinn macht, für unsere Kunden, für unsere Regionen und für unseren Planeten. 

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