Unsere Region gilt als Vorreiter in Sachen „Umweltverträglichkeit“ der Flotte und setzt auf alternative Energieträger wie CNG/BioCNG, hydrierte Pflanzenöle (HVO) sowie elektrische Fahrzeuge. Seit nahezu drei Jahren fahren  kommen keine Dieselkraftstoffe mehr zum Einsatz Von Beginn an wurden auch unsere Transportpartner aktiv in die Umstellung auf diese Energien sowie auf B100 eingebunden. Eine bewusste Entscheidung,  ist mit Kosten verbunden, zahlt sich jedoch bereits heute aus. Unser breit aufgestellter Energiemix hilft uns,  Beschaffungsrisiken sowie Auswirkungen von Preisschwankungen zu begrenzen. Kunden wie Lea natureRexel oder INDITEX haben hohe Anforderungen und setzen mit Heppner auf einen Partner,  der sie aktiv auf dem Weg zur Dekarbonisierung begleitet.

Laurent BACCAGLIONI

Regionaldirektor Vendée-Charentes

Heppner treibt die Energiewende seiner eigenen Flotte voran

  • Fortschreitender Energiemix 

Im Rahmen seiner Dekarbonisierungsstrategie forciert Heppner den weiteren Ausbau des Energiemix seiner eigenen Flotte. Diese Strategie findet in jedem einzelnen Land unter Berücksichtigung der Besonderheiten der jeweiligen Gebiete Anwendung.   

 

Konzernweit lauten unsere Ziele für 2030 wie folgt: 

  • Ausbau des Elektro-Lkw-Anteils auf 20 bis 30 %, basierend auf einem jährlich angepassten Erneuerungsplan 
  • Beibehalten des Biotreibstoffs XTL mit einem Anteil von rund 20 %  
  • Kompletter Wechsel von CNG auf BioCNG  
  • Reduzierung des Dieselverbrauchs auf unter 30 %   

Heppner und IFP Energies nouvelles haben 2025 eine Kooperation gestartet, um verschiedene Szenarien zur Dekarbonisierung der Lkw-Flotte bis 2032 zu analysieren. 

Im Fokus stehen dabei insbesondere die Auswirkungen der unterschiedlichen Transformationspfade, vor allem in finanzieller Hinsicht, für beide Partner. 

  • Diese Strategie basiert auf dem Engagement unserer Niederlassungen in Frankreich sowie auf internationaler Ebene. 

Im Juni 2025 wurde die Heppner-Niederlassung in Annecy offizieller Partner des Klimapakts für den Ballungsraum Annecy und unterzeichnete die von beiden Partnern erarbeitete Charta für eine umweltverträglichere Logistik. 

Das Engagement unserer Niederlassungen für die Energiewende ist auch international erkennbar. Dies stellt z. B. unsere Niederlassung Heppner Gronau unter Beweis, die es in der regionalen Zeitschrift „Münsterland Manager“ an die Spitze der CSR-Bewertung geschafft hat, wo regionale Unternehmen der Logistik- und Transportbranche nach nachhaltigen Lösungen beurteilt wurden. 

 

  • Heppner kümmert sich zusammen mit ADEME um die Elektrifizierung seiner Fahrzeugflotte

 Der Übergang zu Elektrolösungen markiert einen Wendepunkt im Energiemix der Flotte von Heppner. Dieser Schritt ist notwendig, da eine nachhaltige Dekarbonisierung des Straßenverkehrs nur durch eine umfassende Elektrifizierung in allen relevanten Bereichen erreicht werden kann. 

Für diesen Weg kann die Gruppe bereits seit 2023 auf die finanzielle Unterstützung der ADEME und das Projekt „Ökosystem von Elektro-Lkw“ zählen. 

Die im Jahr 2025 angeschaffte erste Welle an Elektro-Lkw stellt somit nur den Auftakt einer Reihe umfassender Maßnahmen dar, die den nachhaltigen Übergang zu elektrischen Fahrzeugen begleiten werden. 

Die ersten Elektro-Fahrzeuge, insgesamt 18, wurden zwischen Dezember 2025 und Januar 2026 angeschafft.  Derzeit sind 6 % der von Heppner eingesetzten Fahrzeuge elektrisch betrieben. Bis 2030 soll dieser Anteil auf 30 % steigen. 

Challenge für umweltgerechtes Fahren 2025: deutliche Leistungssteigerung 

Im Rahmen der Entwicklung des Energiemix bietet Heppner eine Challenge für umweltgerechtes Fahren an, bei der die Fahrer lernen, umweltverträglich und sicher zu fahren. 

Nach drei erfolgreichen Austragungen in Frankreich wurde die Challenge 2025 erstmals auch auf Deutschland, Belgien und Spanien ausgeweitet. 

Die Ergebnisse zeigen eine klare Verbesserung: konzernweit wurde eine Steigerung von +0,4 Punkten erzielt, einzelne Niederlassungen verzeichneten sogar Zuwächse von bis zu +4,4 Punkten. 

Der Umwelt-Score zeigte zwischen 2024 und 2025 eine deutliche Verbesserung von 2 %, was auf den Einsatz und den ständigen Fokus der Teams (Fahrer und Management) auf dieses Thema zurückzuführen ist. 

Darüber hinaus zeigte eine Analyse der Korrelation zwischen den Challenge-Ergebnissen und der Schadenquote (Unfälle und Kollisionen), dass die Niederlassungen mit den besten Ergebnissen zugleich die niedrigsten Unfallzahlen aufweisen. 

Heppner Annecy: Preis für die beste Niederlassung, Challenge für umweltgerechtes Fahren 2025

Die Challenge für umweltgerechtes Fahren wurde Anfang des Jahres am Standort Gronau in Deutschland durchgeführt, nachdem alle Fahrer zuvor zu Fahrverhalten und Umweltverträglichkeit geschult worden waren. Im Rahmen der Challenge konnten sie ihre theoretischen Kenntnisse direkt in die Praxis umsetzen und ihre umweltbewusste Fahrweise unter Beweis stellen. 

Die Veranstaltung, die sowohl in Frankreich als auch auf internationaler Ebene durchgeführt wurde, verdeutlicht eindrucksvoll, welchen Beitrag die Teams zur Reduzierung unserer CO₂-Emissionen leisten können. Ein großer Erfolg.

Thomas KEMPKES

Fuhrparkmanagement Gronau

Challenge für umweltgerechtes Fahren in Gronau (Deutschland) 
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